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«Hey, du hesch e Haltig wie dis Znüni»

Das Wunder Auge vollbringt täglich Unglaubliches, es versorgt unser Gehirn mit einem unaufhörlichen Fluss an Informationen über unser Umfeld. Gemacht für Vielfalt und Abwechslung ist es nicht überraschend, dass unser Sehen ermüdet und wir uns deshalb näher zum Bildschirm krümmen. Machen Sie es besser und lesen Sie weiter ...

Das übermässig lange Starren auf eine helle Oberfläche und die dadurch reduzierte Frequenz an Lidschlägen kann zu trockenen oder brennenden Augen führen. Vielfach sind es nur kleine Änderungen in Verhalten oder in technischen Einstellungen, die diesem ermüdenden Phänomen vorbeugen können. Wir haben Ihnen hier einige Tipps zur Erholung Ihrer gestressten Augen und ihrem verspannten Nacken zusammengestellt. 

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Quelle: SuvaPro-Flyer

 

 Gewusst wie: Passen Sie die Technik Ihren Bedürfnissen an, nicht umgekehrt.

Schriftgrösse

Auf modernen, hochauflösenden Monitoren wird die Schrift oft sehr klein dargestellt. Wenn es Ihnen schwer fällt, am Bildschirm zu lesen, können Sie die Schriftgrösse ändern.

Ein kleiner Trick mit sofortiger Wirkung! So geht’s:

  • Im Browser (Internet Explorer, Firefox, Chrome etc.) unter <Einstellungen> ... <Zoom> lässt sich die Schriftgrösse einstellen. Oder noch einfacher: Kontrolltaste (CTRL) halten und gleichzeitig am Maus-Scrollrad drehen.
  • Im Betriebssystem Windows lässt sich die Schriftgrösse über alle Programme hinweg (inklusive Browser) definieren: <Rechtsklick auf Desktop> ... <Anpassen> ... <Anzeige>. Sie haben die Wahl zwischen 100% und 125%. Probieren Sie für sich die Einstellung 125%!

 

Lichtverhältnisse und Monitorposition

Eine gute Ausleuchtung des Raumes trägt dazu bei, dass Ihr Bildschirm nicht zu einer grellen Insel im dunklen Raum wird. Etwas mehr Licht im Hintergrund entlastet die Augen sofort. Weiter spielt auch die Arbeitsoberfläche eine Rolle. Glänzende reflektierende Tische blenden und reizen die Augen und erschweren konzentriertes Arbeiten.

Ausserdem: Tageslicht ist toll, aber positionieren Sie Ihren Monitor wenn immer seitlich zum Fenster. Das Licht im Rücken spiegelt auf dem Monitor, das Fenster vor Ihnen blendet Sie – beides strengt Ihre Augen unnötig an.

Die Höhe des Monitors und der Abstand dessen bis zu Ihren Augen ist entscheidend. Als Faustregel gilt, dass der Bildschirm mindestens eine Armlänge von Ihnen entfernt stehen sollte, wobei das Blickfeld immer etwas unter Ihrer Augenhöhe liegt. Wenn der Blick leicht nach unten fällt, blinzeln ihre Augen öfter und trocknen so weniger aus.

 

Have a break!

Nun sind Sie gefragt: Pausen müssen Sie schon selbst machen. Am meisten danken es Ihnen Ihre Augen, wenn Sie ihnen zwischendurch etwas Ablenkung bieten. Es ist wichtig, den Blick immer wieder vom Bildschirm abzuwenden – auch wenn man sich dazu manchmal selbst überlisten muss.

Generieren Sie künstliche Pausen, indem Sie Hilfsmittel oder Geräte (Drucker, Locher, Ordner) so platzieren, dass Sie zwischendurch aufstehen müssen. Schauen Sie bewusst zum Fenster hinaus oder schliessen Sie für einige Momente die Augen. Gönnen Sie Ihren Augen eine Pause!